Mietrenditerechner

Berechne die Brutto- und Nettomietrendite deiner Immobilie. Inklusive Kaufnebenkosten und nicht umlegbarer Kosten.

Eingaben

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Ergebnis

Bruttomietrendite

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Nettomietrendite

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Jährliche Mieteinnahmen

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Jährliche Nettoeinnahmen

0,00 €

Was ist die Mietrendite?

Die Mietrendite ist eine wichtige Kennzahl für Immobilieninvestoren. Sie zeigt, wie viel Prozent des investierten Kapitals du jährlich durch Mieteinnahmen zurückbekommst. Man unterscheidet zwischen der Bruttomietrendite (vereinfacht) und der Nettomietrendite (unter Berücksichtigung aller Kosten).

Wie funktioniert die Berechnung?

Bruttomietrendite = (Jahreskaltmiete / Kaufpreis) × 100

Nettomietrendite = (Jahresnettomiete / Gesamtinvestitionskosten) × 100

Die Nettomietrendite berücksichtigt die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) und nicht umlegbare Kosten (Instandhaltung, Verwaltung, Leerstand).

Praktisches Beispiel

Kaufpreis: 300.000 €, Kaufnebenkosten 10 %, Kaltmiete 900 €/Monat, nicht umlegbare Kosten 150 €/Monat:

  • Bruttomietrendite: (10.800 € / 300.000 €) × 100 = 3,6 %
  • Nettomietrendite: (9.000 € / 330.000 €) × 100 = 2,73 %

Was ist eine gute Mietrendite?

  • Unter 3 % brutto: Eher niedrig – typisch für Toplage in Großstädten. Die Investition spekuliert auf Wertsteigerung.
  • 3-5 % brutto: Solide – gute Balance zwischen Lage und Rendite.
  • Über 5 % brutto: Attraktiv – oft in B- und C-Lagen. Höheres Risiko für Leerstand beachten.

Häufige Fragen zur Mietrendite

Was sind typische Kaufnebenkosten?
Die Kaufnebenkosten setzen sich zusammen aus: Grunderwerbsteuer (3,5-6,5 % je nach Bundesland), Notar und Grundbuch (ca. 2 %), und ggf. Maklerprovision (3-7 %). Insgesamt liegen die Nebenkosten bei 7-15 % des Kaufpreises.
Was sind nicht umlegbare Kosten?
Nicht umlegbare Kosten sind Ausgaben, die der Vermieter nicht über die Nebenkostenabrechnung an den Mieter weitergeben kann: Instandhaltungsrücklage, Verwaltungskosten, Mietausfallwagnis (Leerstand), und nicht umlegbare Reparaturen. Als Faustregel werden ca. 1-2 €/m² monatlich angesetzt.
Mietrendite vs. Gesamtrendite – was ist der Unterschied?
Die Mietrendite berücksichtigt nur die laufenden Mieteinnahmen. Die Gesamtrendite einer Immobilie umfasst zusätzlich die Wertsteigerung, Steuervorteile (Abschreibung), den Leverage-Effekt bei Finanzierung und die Tilgung als Vermögensaufbau.